Obdachlose Frau wird von der Polizei bewacht wegen extremer Gefährdung durch geschlechtsspezifische Gewalt
Ebenfalls obdachlopser Ex-Freund hat die Frau trotz richterlichen Annäherungsverbots über Monate hinweg misshandelt und mit dem Tod bedroht
Irene Quirante
Málaga
Freitag, 29. August 2025
Extrem gefährdet durch geschlechtsspezifische Gewalt und auf der Straße lebend. Dies ist das doppelte Drama, das eine obdachlosen Frau in der Stadt Málaga erlebt, nachdem ihr ebenfalls obdachloser Ex-Partner sie misshandelt, bedroht und gegen das richterliche Annäherungsverbot verstoßen hat. Wie SUR erfahren hat, wird das Opfer von der Nationalpolizei bewacht, nachdem man zu dem Schluss gekommen ist, dass das Leben der Frau in Gefahr sein könnte.
Den Angaben zufolge wurde die Frau ausländischer Herkunft seit mehreren Monaten misshandelt und hatte mehrere Anzeigen gegen den 45-jährigen Verdächtigen erstattet, nach dem noch gesucht wird. Die Eskalation dieser Vorfälle hat sich jedoch in den letzten Tagen verschärft, bis der Mann am frühen Dienstag auf sie losging.
Er fand sie schlafend unter der Brücke, wo die Frau normalerweise die Nacht verbringt, was er ausnutzte, um sich auf sie zu stürzen und sie festzuhalten, während er ihr den Hals zusammendrückte und drohte, sie zu töten, indem er ihr einen Stein auf den Kopf setzte. Das Opfer versuchte zu fliehen, um mit ihrem Mobiltelefon die Polizei zu rufen, aber er hinderte sie daran und zerbrach schließlich das Gerät, indem er es gegen eine Wand warf.
Der Mann verließ daraufhin den Tatort, woraufhin die Frau einen Passanten um Hilfe bat, der die Polizei alarmierte. Nur wenige Stunden zuvor war der Frau eine andere Streife der Nationalpolizei zu Hilfe gekommen, nachdem der Mann eine Flasche zerbrochen und gedroht hatte, ihr die Kehle durchzuschneiden.
Die Beamten stellten fest, dass der Ex-Freund ein richterliches Annäherungsverbot gegen die Frau hatte gegen das er in den letzten Wochen wiederholt verstoßen hatte. Sie überprüften auch, dass es sich bei ihm um eine Person mit einer langen Vorgeschichte von geschlechtsspezifischer Gewalt, Übergriffen und Drohungen sowie anderen Straftaten handelt.
Den Angaben zufolge arbeiten die Sozialdienste daran, eine Möglichkeit zu finden, damit die Frau angesichts ihrer doppelten Gefährdung (in Wirklichkeit dreifach, da sie Ausländerin ist und keine familiären Netzwerke in der Nähe hat) nicht auf der Straße übernachten muss. In der Zwischenzeit bleiben zwei Nationalpolizisten 24 Stunden am Tag bei ihr, während die Suche nach dem Mann fortgesetzt wird.
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