Stromausfall in Maro: 200 Personen mussten Silvester im Dunkeln verbringen
Anwohner fordern Erklärungen nach einer angeblich erst vier Tage zuvor erfolgten Reparatur
Eugenio Cabezas
Nerja
Freitag, 2. Januar 2026
Etwa 200 Bewohner von Nerjas Vorort Maro verbrachten die Silvesternacht im Dunkeln, nachdem ein Stromausfall am 31. Dezember gegen 19.30 Uhr begann und erst am 1. Januar gegen 10 Uhr behoben werden konnte. Betroffen war etwa die Hälfte der Häuser im östlichsten Dorf der Provinz, wie die Bewohner selbst gegenüber SUR erklärten.
«Das ist unerhört, das ist schon das zweite Mal in nur vier Tagen. Das kann nicht sein. Es gibt viele ältere Menschen, und wir haben die Nacht im Dunkeln verbracht, mit Kerzen und Laternen», klagt Antonio Gallardo, einer der betroffenen Personen.
Der Vorfall löste eine Welle von Beschwerden in den sozialen Netzwerken aus, die sich an den Stromkonzern Endesa und seinen Verteiler, e-distribución, richteten. Die Betroffenen beschweren sich, dass sich der Stromausfall nach einer angeblich erst vier Tage zuvor erfolgten Reparatur wiederholt hat. «Die Reparatur war ein echter Pfusch», heißt es in einer der Nachrichten.
Auf institutioneller Ebene forderte die Bezirksbürgermeisterin von Maro, Nuchi Moreno, öffentlich sofortige Erklärungen von der Elektrizitätsgesellschaft. «Es ist nicht hinnehmbar, dass Maro mitten in der Silvesternacht ohne Strom ist. Wir wollen wissen, was die Ursache war, warum dies nicht verhindert wurde und welche Maßnahmen ergriffen werden, damit sich so etwas nicht wiederholt», sagte sie.