Málaga schließt 2024 mit 37 Verkehrstoten ab: Die Zahl der tödlichen Motorradunfälle steigt
Im vergangenen Jahr verloren doppelt so viele Motorradfahrer ihr Leben auf den Straßen der Provinz wie 2023
IRENE QUIRANTE
MÁLAGA.
Donnerstag, 23. Januar 2025
Im vergangenen Jahren kamen 37 Menschen auf Málagas Straßen ums Leben. Laut Daten der Verkehrsgeneraldirektion DGT war Ablenkung am Steuer die häufigste Ursache (47%) für die tödlichen Unfälle. Zwar ist die Gesamtzahl der Verkehrsopfer verglichen mit 2023 (39 Tote) leicht gefallen, ins Auge jedoch sticht der starke Zuwachs bei tödlichen Unfällen mit Motorradfahrern: Verloren 2023 fünf Biker auf den Straßen der Provinz ihr Leben, waren es im vergangenen Jahr zehn.
Insgesamt wurden 32 tödliche Unfälle registriert, in die 48 Fahrzeuge verwickelt waren. Einer der schwersten Unfälle ereignete sich Anfang August auf der A-356 auf Höhe von Casabermeja, als ein Paar, das auf der Fahrt zu einer Hochzeit war, sowie zwei 18-Jährige ihr Leben einbüßten, darunter auch die junge Frau am Steuer des anderen Fahrzeugs.
Statistisch gesehen sind mehr Männer als Frauen auf Landstraßen in tödliche Unfälle verwickelt: Das Verhältnis im vergangenen Jahr war 26 Männer zu elf Frauen. Laut Innenministerium hatten 23 der Todesopfer am Steuer gesessen, weitere acht waren Beifahrer. Zehn der Opfer hatten die vorgegebenen Sicherheitsvorschriften missachtet. Neben den Verkehrstoten kamen in Málaga auch sechs Fußgänger bei Unfällen zu Tode.
Die Zahl der im Straßenverkehr umgekommenen Motorradfahrer hat sich von 2023 auf 2024 auf zehn verdoppelt.
Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich zwischen sieben Uhr morgens und zwei Uhr nachmittags. In dieser Zeitspanne gab es 17 Verkehrstote sowie vier Verletzte.