Malagueños und Malagueñas mit Strahlkraft
Starlite, María Peláe, Lola Cabrillana, Fundación Unicaja, Samuel Molina, Bilba und Nationalpolizei erhalten in diesem Jahr die Premios SUR
ANTONIO M. ROMERO
MÁLAGA.
Donnerstag, 26. Dezember 2024
Im Dezember 1993 wurde in Torremolinos erstmals die Preisverleihung 'Malagueños del Año' gefeiert, mit der herausragende Menschen, Unternehmen oder Institutionen des Jahres geehrt wurden. Zuteil wurde diese Ehre in den zurückliegenden Jahren unter anderem der Schauspielerin María Barranco, dem Fußballer Fernando Hierro oder dem Schriftsteller Juan Madrid. In der diesjährigen Ausgabe, es ist die 25., denn in einigen Jahren gab es keine Gala, wurden sieben Preise in verschiedenen Kategorien vergeben.
Zu den Prämierten gehört Bilba, ein familiengeführtes Bauunternehmen aus Álora, das sich landesweit einen Namen gemacht hat. Das Gleiche gilt für das von Sandra García-Sanjuan ins Leben gerufene Festival Starlite Occident, das seit zwölf Jahren mit Musik, Gastronomie und Events für Nachtschwärmer überzeugt. Aus der Musik kommt auch María Peláe, die als eine der beeindruckendsten Stimmen der modernen Folklore gilt. Genau wie Peláe setzt sich auch Lola Cabrillana für Geschlechtergleichheit ein. Cabrillana wurde als Grundschullehrerin und Romanautorin für ihren Einsatz gegen Missbrauch und Rassismus ausgezeichnet. Dass man sich Siege oft hart erkämpfen muss, weiß auch Samuel 'La Esencia' Molina, ein weiterer Preisträger, der für seine Boxerkarriere geehrt wurde. Für ihre soziale und kulturelle Arbeit wiederum wurde die Unicaja-Stiftung ausgezeichnet. Die Nationalpolizei, die in diesem Jahr 200-jähriges Bestehen feiert, erhielt den Preis für ihren Einsatz für die Sicherheit der Bürger. Die Gala, die SUR gemeinsam mit Unicaja organisierte, wurde vor 1.000 Gästen von den SUR-Journalisten SUR Alberto Gómez y Ana Barreales moderiert.
Bei der Preisvergabe wollte Samuel Molina eine Lanze für seinen Sport, brechen, der «in Spanien nicht gut angesehen» sei.
«Boxen hat mich von der Straße geholt und viele meiner Kompagnons sind so von den Drogen losgekommen. Es ist ein edler Sport mit gegenseitigem Respekt», sagte Molina. Starlite Occident-Präsidentin Sandra García Sanjuán bedankte sich für ihre Auszeichnung in der Kategorie Tourismus mit den Worten: «Mit unserem Festival wollten wir von Beginn an die Region dynamischer machen und Menschen aus der ganzen Welt anziehen.» Menschen, die inzwischen nicht nur wegen der Musik kämen, sondern um «das wunderbare Stückchen Erde hier kennenzulernen».
Lola Cabrillana erhielt den Preis in der Kategorie Gesellschaft für ihr soziales Engagement vor allem für Kinder. Diese, so die Lehrerin und Autorin, erlebten «eine Realität voller Gewalt und Armut». Für das Unternehmen Bilba nahmen die Gründergeschwister Jorge, Iván und Ana Borrego die Auszeichnung entgegen. Jorge Borrego nutzte die Gelegenheit, um «mehr institutionelle und finanzielle Unterstützung» für die Unternehmen von Málaga einzuklagen. Für die Stiftung Unicaja kam deren Präsident, José Manuel Domínguez, in Vertretung der Nationalpolizei trat Provinzoberkommissar, Enrique Barón, auf die Bühne. Beide, Unternehmen und Sicherheitskräfte, wurden in der Kategorie Werdegang ausgezeichnet. María Peléa schloss den Reigen der Prämierten ab und widmete ihren Preis in der Kategorie Kultur «allen Künstlerinnen und Frauen, die die Costa del Sol nach vorne bringen, die die Kastanien aus dem Feuer holen, die den Aufstieg ihres Landes erleben, während sie das Gefühl haben, dass es für sie nur abwärts geht.»