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Benutzer des Nahverkehrszugs an der Costa del Sol. ÑITO SALAS (ARCHIVFOTO)

15 Unternehmen möchten die Machbarkeitsstudie für den Küstenzug durchführen

Einzelfirmen und Join Ventures bewerben sich um das mit 1,2 Millionen Euro dotierte Projekt, das in 18 Monaten fertiggestellt sein muss

IGNACIO LILLO

MÁLAGA.

Donnerstag, 20. Februar 2025

Am letzten Tag des Jahres 2024 wurde die erste Machbarkeitsstudie für den Küstenzug entlang der Costa del Sol ausgeschrieben, am 10. Februar war Annahmeschluss: Angesichts von 15 interessierten Unternehmen und Join Ventures kann das Interesse nur als enorm bezeichnet werden. Die technische Studie soll aufzeigen, bis zu welchem Punkt die Zugstrecke zwischen Nerja und Algeciras machbar ist und welche Abschnitte vorrangig sind.

Das Budget wurde vom Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität auf 1,2 Millionen Euro festgelegt, die Frist zur Erstellung der Studie beträgt 18 Monate. Unter den Bewerbern gibt es Consulting-Unternehmen aus Málaga, Valencia, Vizcaya, Pontevedra und Madrid sowie Join Ventures, auch als UTE bekannt.

Zwar beträgt die Frist für die Studie 18 Monate, die Ausarbeitung ist jedoch in Phasen unterteilt, was für die mittelfristige Agenda von Bedeutung ist. Die Ausschreibung der Studie geht nun also in die entscheidende Phase, für den 5. März ist der nächste Meilenstein angekündigt. Dann werden die verschiedenen Angebote und deren veranschlagtes Budget bekannt gemacht, woraufhin diese drei Monate analysiert werden, um den Gewinner der Ausschreibung zu ermitteln. Sobald diese Entscheidung gefällt ist, hat das ausgewählte Unternehmen bis spätestens Juni Zeit, um mit der Studie zu beginnen.

Das erste Zwischenergebnis am Ende von Studienphase I ist für Januar 2026 angepeilt, wenn laut Zeitplan des Ministeriums «die erste Studie der Alternativen» bekannt gemacht wird.

Streckenverlauf

In dieser Phase geht es um die Trasse, also auch wo und in welcher Form (Nahverkehrszüge, Hochleistung oder ein Mix) die Bahnsteige für den Zug von Nerja bis Málaga und von dort in Richtung Marbella, Estepona und Algeciras gebaut werden könnten.

Die Planung fällt zusammen mit der Ankündigung, die Verkehrsminister Óscar Puente vergangenen Dezember gemacht hatte: «Wir hoffen, dass der Streckenverlauf für den Küstenzug in einem Jahr feststeht.» Die anfängliche Idee der Experten des Ministeriums war ein Streckenverlauf parallel zur A-7, und zwar auf dem zur Schnellstraße gehörigen Terrain.

Ausgehend vom festgelegten Arbeitsschema werden in der ersten Phase Daten zusammengetragen, um die aktuelle Situation des Schienen- und Straßennetzes zu beschreiben und die Auswirkungen des neuen Eisenbahnkorridors bewerten zu können. Dabei werden auch die bereits zuvor erhobenen technischen Daten und durchgeführten Studien berücksichtigt. Zu den Ausgangsdaten zählen Informationen zu Infrastrukturen, Nachfrage, Karthographie, Geologie und Geotechnik, Planung oder Umwelt. Im November 2026 sollen die Pläne zu allgemeinen Auflagen und Aufnahmekapazitäten stehen.

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