Wandern in Málaga: eine Tour zum Gipfel des Huma im Stauseengebiet von Ardales
Die Wanderung ist einfach in zweieinhalb bis drei Stunden zu bewältigen und bietet herrliche Aussichten
SDA
El Chorro
Sonntag, 30. November 2025
Die Wanderung auf den Berg Huma im Stauseengebiet von Ardales im Norden der Provinz Málaga ist ein absolutes Highlight für Naturfreunde und Wanderbegeisterte. Sie führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Natur. Die Tour startet im kleinen Weiler El Chorroim Stauseengebiet von Ardales. Die Wanderung selbst ist anspruchsvoll, mit einigen steilen Abschnitten und einem Gipfel, der mit 1.182 Metern Höhe eine herausfordernde Belohnung bietet. Die Gesamtdauer der Wanderung beträgt etwa zweieinhalb bis drei Stunden bis zum Gipfel, wobei der Rückweg eine ähnliche Zeit in Anspruch nimmt.
Der zu der Gemeinde Álora gehörende Weiler El Chorro, der Ausgangspunkt der Wanderung, ist vor allem für den Caminito del Rey bekannt, einen der spektakulärsten Wanderwege Spaniens, der entlang steiler Felswände führt. Dieser endet dort, und von unten sieht man die Brücke, mit der der an den Fels gebaute Steg die Seiten der Schlucht wechselt.
Doch auch der Aufstieg auf den Berg Huma hat einiges zu bieten. Zu Beginn der Wanderung parkt man idealerweise am Bahnhof von El Chorro, der gut mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Von dort aus geht es zunächst eine Straße nach rechts in Richtung des Waldwegs, der in einen malerischen Kiefernwald führt. Hier bietet sich eine schöne Aussicht auf die beeindruckenden Felsen und den kleinen Stausee von El Chorro.
Der Weg beginnt relativ sanft, führt aber bald in steilere Abschnitte. Die Wanderung verläuft zunächst durch einen dichten Wald, in dem man die typische Mittelmeervegetation genießen kann. Der Waldweg ist ein angenehmer Auftakt, bevor die Route in die bekannteste Etappe der Wanderung übergeht: die Escalera Árabe. Diese in den Fels gehauenen Stufen aus dem frühen 20. Jahrhundert wurden von arabischen Handwerkern erbaut und stellen eine historische Besonderheit dar. Auf den 192 Treppenstufen geht es steil bergauf, und die Aussicht auf die umliegende Landschaft wird immer spektakulärer.
Oben angekommen, eröffnet sich dem Wanderer ein atemberaubendes Panorama. Auf dem Hochplateau des Valle del Sabucón befindet sich das einsam gelegene Bauernhaus Cortijo de Campedrero, das in einiger Entfernung sichtbar wird. Die Landschaft wirkt hier ruhig und unberührt.
Nach dem Hochplateau geht es weiter zum Gipfel, der auf 1.182 Metern Höhe liegt. Der Weg dorthin führt über ein Geröllfeld. Dies ist der anspruchsvollste Teil der Wanderung, da der unebene Untergrund die letzten Meter zum Gipfel zu einer Herausforderung macht. Doch der Ausblick vom Gipfel ist mehr als belohnend. Der Blick schweift weit über das Land und bietet eine beeindruckende Aussicht auf die drei Stauseen der Guadalhorce-Flüsse: den Guadalhorce, den Conde del Guadalhorce und den Guadalteba. Bei klarer Sicht erkennt man die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada und bei besonders gutem Wetter sogar die Küste von Marokko.
Der Rückweg führt nicht überdenselben Weg wie der Aufstieg. Stattdessen geht es in entgegengesetzter Richtung ein Geröllfeld hinab, bevor der Weg in einem weiten Halbkreis durch einen Wald zurück zum Ausgangspunkt führt.